Framesets

Framesets
 
Frames dienen dazu, Navigation und Orientierung auf Webseiten zu erleichtern.
Es spricht einiges für das Verwenden von Frames in HTML-Dokumenten,
mindestens genausoviel jedoch dagegen.

Der Trend bei anspruchsvollen Seiten tendiert immer mehr zu Lösungen
bei welchen "frames" umgangen werden. Spricht man von "frames",
dann meint man damit nichts anderes als Rahmen.
In diese Rahmen werden dann Inhalte gesetzt, hier in Form von HTML-Dateien.

Folgend werden Sie den Aufbau eines Frameset-Grundgerüstes
mit zwei "frame-Ebenen" betrachten können.
 
<html>
<head>
<title>HTML-Kurs</title>
</head>
<frameset cols=25%,* frameborder=yes>
<frame src=htminhalt.htm name=inhalt>
<frame src=htmkurs.htm name=kurs>
</frameset>
<noframes> Hier steht jener Text, der angezeigt wird, wenn der verwendete Browser
Framesets nicht darzustellen in der Lage ist!
</noframes>
</html>
 
Dieses Frameset wird als eigene HTML-Datei abgespeichert
(z. B. unter dem Namen "main.htm") und dient als "Behälter" für
die beiden anderen Dateien (htminhalt.htm und htmkurs.htm).

Für zwei Frames innerhalb einer Seite braucht man also drei Dateien.
Jenes "Hauptdokument", in dem die Framesets definiert werden, hat keinen "Body";
eigentlich logisch, da es bloß als "Behälter" dient und kein Text ausgegeben werden soll.

Mit <frameset> wird die Definition eingeleitet, die Art der Aufteilung wird
durch "cols" (= Spalten) oder rows (= Reihen) festgelegt.

Danach erfolgt die Festlegung der Spaltenbreite (25% bedeutet,
dass ein Viertel der Seitenbreite wird für die erste Spalte reserviert wird,
der Rest, durch den Platzhalter * repräsentiert, wird der zweiten Spalte zugeordnet).

Die Angabe kann auch in Pixel erfolgen; der Nachteil einer solchen Angabe besteht darin,
dass durch die unterschiedlichen Bildschirmauflösungen die Seitenaufteilung
leidet (100 pixel umfassen bei einer Auflösung von 640 x 480 fast ein Sechstel,
bei 1600 x 1200 ein Sechzehntel der Bildbreite). Sowohl in <frameset> als auch
in <frame> sind zahlreiche Zusatzangaben möglich, für Rahmen sind die Angaben border,
frameborder (unterschiedliche Interpretationen durch IE und Netscape,
am besten einfach ausprobieren)und framespacing (Abstand zwischen den Texten beider Frames) möglich.

Wichtig bei <frame> ist die Angabe src (= source), die auf die zu ladende Datei hinweist,
und der Name (wichtig für Verweise), der frei gewählt
werden kann (im obigen Beispiel "inhalt" und "kurs").

Die Framesetdefinition wird mit </frameset> abgeschlossen, der Text zwischen <noframes>
und </noframes> wird von jenen Browsern ausgelesen, die Frames nicht darstellen
können (ein äußerst seltener und daher zu vernachlässigender Fall).

Bei Verweisen und Hyperlinks in Framesets ist Vorsicht geboten: meist muss ein
zusätzliches Ziel (= target) angegeben werden. Bei Verweisen innerhalb der gleichen
Datei eines Framesets gelten die oben angeführten Regeln,
ansonsten muss "target" angegeben werden:
 
1.Verweis von Frame htminhalt zu htmkurs:
<a href="htmkurs.htm#oben" target=kurs>Einleitung </a>

Zuerst erfolgt die Angabe des Dokuments, dann das dort definierte Ziel (oben), dann der im
Frameset vergebene Name als "target" des Verweises. Ohne die "Targetangabe" würde die
Datei htmkurs im linken Frame geöffnet, das Inhaltsverzeichnis wäre verschwunden.


2.Hyperlinks (externe Verweise):
<a href="http://www.kostnixx.de" target=_top>Kostenloses Allerlei</a>
<a href="http://www.kostnixx.de" target=_blank>Kostenloses Allerlei</a>

Auch bei externen Links würden die Seiten ohne die "Targetangabe" im entsprechenden Frame angezeigt,
die Zusatzangaben "_top" und "_blank" verhindern dies.

top: Das neue Fenster wird im alten Fenster, von dem aus der Link aufgerufen wird, angezeigt.

blank: Ein neues Instanzenfenster wird aufgerufen, das alte Fenster bleibt im Hintergrund bestehen.
Die zweite Methode bewährt sich bei Linksammlungen, da häufig mehrere solcher
Links angewählt werden und die ursprüngliche Seite erhalten bleibt.

Außerdem läuft man bei der Angabe "_top" Gefahr, seine Besucher allzu schnell
an andere Webpages zu verlieren.

Weitere Informationen über die Grundlagen von HTML und Web-Formularen
finden sie unter http://www.teamone.de/selfhtml/

 

 

 

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